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Feuerwehr-Drohne – Aufklärungsunterstützung aus der Luft

Es wäre ein schönes Spielzeug, bei uns erfüllt die neue Feuerwehr-Drohne aber keinen spielerischen Hintergedanken, sie dient künftig als Unterstützung für die Einsatzleitung bei entsprechenden Großeinsätzen.

Denken wir an Industrie- und Gewerbebrände, insbesondere an Luftbilder, welche zur Gefahren-Einschätzung unabdingbar sind. Aber auch bei anderen Einsatzarten wie etwa zur Unterstützung bei Personen-Suchaktionen oder Gefahrgutunfällen kann das Fluggerät sicherlich unterstützend mitwirken.

Die durchdachte Anschaffung war laut Kreisbrandrat Friedhold Schneider mehr als sinnvoll, so wird durch das als überörtlich eingestuftes Führungsmittel nur die einmalige Vorhaltung im Landkreis notwendig sein. Dies ist auch sinnvoll, so passt die Stationierung bei der Feuerwehr Opfenbach in den gelebten Begriff: Dezentralisierung, ansonsten sind durch Mehrfachaufgaben die ehrenamtlichen Feuerwehren überfordert.

Sechs Feuerwehrmänner der Feuerwehr Opfenbach sind zwischenzeitlich als Drohnenpiloten ausgebildet, die zeitgleiche Kameraführung erfordert jedoch einen eigenen Operator für die Spezialkamera. Gerade die Kamera und Bildübertragungstechnik erlaubt es, auch durch eine große, sichere Entfernung Bilder und Videoaufnahmen zur einsatz-taktischen Betrachtung zur örtlichen Einsatzleitung und bei Bedarf ins Landratsamt zu übertragen.

Möglich war die Beschaffung nur durch eine große Spendenbereitschaft der Volks- und Raiffeisenbanken Lindenberg i. Allgäu und Westallgäu, der Bodenseebank und der R&V-Versicherung. Die 12.000 Euro teure Anschaffung wird außerdem von den Landkreis-Feuerwehren finanziell unterstützt.


Friedhold Schneider, KBR
 

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