Internationale Ölwehrübung am Bodensee
Als Szenario wurde ein Öleintritt im Bereich der Köchlinkreuzung in die Kanalisation und im Weiteren in den „Motzacher Tobelbach“, welcher entlang der Reutiner Straße in Richtung „Oberreitnauer Ach“ verläuft, angenommen.
Als Erstmaßnahme wurde durch die FW Lindau an der Einmündung des „Motzacher Tobelbachs“ in die „Oberreitnauer Ach“ die mobile Dammbalkensperre eingebaut und durch das THW Lindau erfolgte dann eine Ölaufnahme mittels Öl-Saugskimmer.
Weitere Aufgabe war die Installation einer ca. 400m langen Ölsperre zur Sicherung des Bodensees vor der Mündung der „Oberreitnauer Ach“. Hierfür wurden durch die Feuerwehrkräfte aus Bregenz und Wasserburg, Ölsperren im Bereich der Spielbank eingewassert und zusammengeschlossen. Dann erfolgte durch die Bootskräfte der FW Hard und der FW Lindau der seeseitige Transport in Richtung der Achmündung. Aufgrund des geringen Wasserpegels im Bereich um die „Insel Hoy“, konnte jedoch die Sperre nur noch manuell durch Kräfte der Feuerwehr mit „Waathosen“ bis zur Uferzone verzogen werden.
Parallel zur Einbringung der Ölsperren wurde als weitere Sicherungsmaßnahme ein Kordel-Skimmer zur Aufnahme von Öl im Bereich der Brücke am „Narrenhäusle“ durch das THW Lindau aufgebaut.
Um ca. 11 Uhr waren dann die geplanten Übungsszenarien abgearbeitet. Bei der folgenden Abschlussbesprechung der Führungskräfte und Beobachter konnte durch SBM Maximilian Kuen als Übungsleiter ein positives Fazit gezogen werden, da alle gestellten Aufgaben durch die eingesetzten Kräfte, trotz des herausfordernden Wasserstandes, professionell und zügig abgearbeitet wurden