Jugendfeuerwehr-Großübung des KBM-Bereichs Ost in Stadels bei Oberreute

15.07.2026
Am Abend des 10. Juli 2026 fand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Stadels bei Oberreute eine gemeinsame Großübung der Jugendfeuerwehren des KBM-Bereichs Ost des Kreisfeuerwehrverbandes Lindau statt

An der Übung beteiligten sich die Jugendfeuerwehren Oberreute, Weiler, Simmerberg und Ellhofen sowie als Gast die Jugendfeuerwehr Sulzberg aus Österreich.

Die Übung wurde von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Oberreute organisiert und durchgeführt. Als Einsatzszenario wurde ein Brand eines Wohngebäudes mit mehreren vermissten Personen angenommen. Zusätzlich galt es, durch den Aufbau einer Riegelstellung die umliegenden Gebäude vor einer Brandausbreitung zu schützen.

Als erste Einheit traf die Jugendfeuerwehr Oberreute an der Einsatzstelle ein und begann unmittelbar mit den ersten Maßnahmen. Im weiteren Verlauf wurden die übrigen Jugendfeuerwehren aus dem eingerichteten Bereitstellungsraum zur Unterstützung hinzugezogen. Durch die gute Zusammenarbeit der einzelnen Wehren konnten die vorgegebenen Übungsziele erfolgreich erreicht werden.

Die Übung dauerte rund 45 Minuten. Angesichts der hohen Temperaturen von etwa 34 Grad Celsius in der Abendsonne war dies für alle Beteiligten eine besonders beeindruckende Leistung. Die Jugendlichen zeigten großes Engagement, hohe Motivation und ein bemerkenswertes Maß an Teamarbeit.

Im Anschluss an die Übung versammelten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Feuerwehrhaus Oberreute. Dort warteten erfrischende Getränke und eine kleine Stärkung auf die Jugendlichen und Betreuer. Ein besonderes Highlight war zudem die Möglichkeit, mit der Drehleiter der Feuerwehr Weiler in luftige Höhen aufzusteigen.

Der Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Dirheimer dankte im Namen der Kreisbrandinspektion Lindau allen Beteiligten für ihren Einsatz. Er lobte insbesondere die starke Beteiligung, die hervorragende Zusammenarbeit der Jugendfeuerwehren sowie die gelungene Organisation durch die Feuerwehr Oberreute. Abschließend wünschte er allen Jugendlichen weiterhin viel Freude, Erfolg und Kameradschaft in der Jugendfeuerwehr.